Gute Fahrt mit Y-Tours


Der Auftrag lautete nämlich zwei Kabinen auf 5-Tonnern samt
Anhänger nach Lorch (bei Wiesbaden) in ein Bundeswehr-Depot
zu bringen. "Freiwillige" für diesen Job waren:

Der Stabsunteroffizier B., OG Helldobler, OG Kreitlein,
G Huber und G Niedermeyer.

Der Gefreite Niedermeyer hat uns an jenem Morgen sowieso einen
Schreck beschert, indem er sich nämlich beim Ankuppeln irgendwie
das eine Knie ausgekugelt hat, worauf ich dann um halb sechs in
der früh zur Wache laufen und einen Krankenwagen rufen musste.

Naja, mit einer Stunde Verspätung machte sich unser Trupp,
Stuffz B. und Gefreiter Huber voraus, doch noch auf den langen Weg
gen Norden. Ich war Beifahrer, bis wir gegen Mittag - wo wohl ?

GENAU !
An der Raststätte A7 Gollhofen/Uffenheim Pause und Fahrerwechsel machten.

Ab hier bin ich dann den restlichen Weg bis über Frankfurt und
Wiesbaden an Rhein entlang nach Lorch gegurkt, ein Kaff, das so
von Bergen umringt ist, dass man kaum Netz hat.

Abends erzählte uns Stuffz. B. dann einige Anekdoten aus seiner
AGA in Murnau, und wir fielen ziemlich bald, ziemlich müde in unsere Betten.

Am anderen Morgen weckten uns die Räumfahrzeuge, denn es hatte geschneit !
Zwar nicht viel, aber immerhin so viel, dass wir uns Sorgen machten, ob wir
den Weg "hinauf zum Gipfel" schaffen würden. Am Tag zuvor konnten wir die
LKWs nämlich nicht mehr übergeben, da wir unsere Verspätung auch
nicht aufholen konnten.

Wir waren schon drauf und dran, Gleitschutzketten aufzuziehen, als wir
bemerkten, dass an einer ein Verbindungsstück fehlte, woraufhin der
Stabsunteroffizier den Versuch abbrach, und wir uns nach dem Frühstück
hoffnungsvoll auf den Weg begaben.

Es zeigte sich, dass der Weg doch weniger beschneit war, als wir dachten,
und so gelangten wir mühelos bis aufs Plateau, wo wir ziemlich schnell
unsere Ladung übergaben, und uns auf den Rückweg machten.