Die erste Abstellung

Für alle, die damit nicht so viel anfangen können, hier noch eine kurze Erklärung:
Es gibt in Pöcking zwei Kompanien, in denen Unteroffiziere als Fernmelder
(in userem Fall Richtfunker bzw. Fernwähler) ausgebildet werden. Sie haben
dort Lehrgänge, die mit drei praktischen Übungswochen enden. Diese betreffen
die Kraftfahrer der Stammkompanie, da wir für die Unteroffiziere Chaffeur
spielen müssen, da sie nicht selbst fahren dürfen.

Die erste Woche sind nur Tagesabstellungen. In der zweiten Woche bleibt man
2 bis 3 Tage im Gelände, und die 3. Woche ist die Prüfungswoche.
Die ist auch die schönste, da man weiß, dass man meistens zu Dienstschluss
wieder in der Kasernen ist, wenn der Unteroffizier keinen Scheiß baut.

Die Tagesabstellungen könnnen schon mal bis "nach Dienstschluss" dauern,
wobei aber eben erst Dienstschluss ist, wenn das der Zugführer des Lehrgangs
befiehlt. Aber man kann immerhin in seinem Bett schlafen.

Das ist bei der Wochenabstellung nicht mehr der Fall, denn da gehts erst rein,
wenn die Dienstaufsicht zufrieden ist...

Tja, und es hilft auch nichts groß drumherum zu erzählen, denn die erste
Abstellung folgte auch sogleich Anfang November. ... Und zwar Horror pur.