Die ersten 4 Wochen in Pöcking waren dort wohl die beste Zeit dort!
Denn als Fuchs hatte man noch absolut keine Ahnung, und demzufolge
auch keine Verantwortung. Wir durften auch noch nicht fahren, und
so hatten wir oft den angenehmen Job als Beifahrer und lernten auch
mal den Weg und die Kaserne in Feldafing kennen.
Der Gebrigsmarsch
Ein absolut chilliger Tag, wie Zimmermann es wohl ausgedrückt hätte.
Zwar nicht so ganz für OG Adomeit, der nämlich ganz schön aus der Puste kam.
Aber doch für die meisten anderen, da wir den Tag im Biergarten ausklingen liessen.
Die SWA
Auch eine relativ lockere Woche mit einem Oberfähnrich, den
der Gefreite Hendriks in der Gegend herumchauffieren durfte.
"Ohne Twix, Mars" war hier die Devise, wenn wir wieder mal von einem OG
aus der Gebirge 8 zur nächsten Station geführt wurden...
...nicht jedoch ohne ein vorheriges: "Fußkranke austreten", da doch so
mancher der "erfahrenen Kameraden" und Vize-Ausscheider sich beim
20km Leistungsmarsch gleich am ersten Tag verausgabt hatten.
Oaner geht nu ...
Die Truppe, in die wir kamen, war ein ganz schön schräger Haufen.
Leute wie:
- OG Bischof, ein Bauer schlechthin, der aber weltklasse rangieren konnte,
- OG Eckardt, der seinen Geburtstag so sehr gefeiert hatte, dass er am
anderen Morgen seinen Rausch liebend gerne auf den Tarnnetzen ausgeschlafen
hätte, wenn ihn Stabsunteroffizier B. nicht mit einem "Elefantenfuss" hätte
wecken lassen.
Diese beiden hatten einst ein kleines Kunststück vollbracht,
als sie nämlich in unsere Halle zwei 5-Tonner, zwei 2-Tonner und
zwei Antennenträger hineinrangierten.
Wohlgemerkt: Die Tore gingen zu !
- und Konsorten trieben die Vorgesetzten desöfteren an den Rand des Wahnsinns.
Eckardt wollte an seinem letzten Tag im Rock zum Ausscheiden kommen,
doch leider konnten wir das nicht miterleben, da wir zu der Zeit
auf Führerschein waren.
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